vendredi 13 mai 2011

Gunter Sachs

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nach-dem-tod-von-gunter-sachs-ein-toedlicher-irrtum.4528753d-99cc-4867-b7a8-6d847ef7c095.html
Nach dem Tod von Gunter Sachs

Ein tödlicher Irrtum

Mit einem erschütternden Abschiedsbrief begründete Gunter Sachs seinen Freitod – aber Fachleute sind entsetzt und warnen: Niemand kann bei sich selbst Alzheimer feststellen.


München - Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben“, schreibt Gunter Sachs in seinem Abschiedsbrief, „das wäre ein würdeloser Zustand“. Dem werde er „entschieden entgegentreten“. Er griff zur Waffe – weil er überzeugt war, „an der auswegslosen Krankheit A.“ erkrankt zu sein. Das war womöglich ein tödlicher Irrtum – und eine Tat „mit verheerenden Folgen“, wie Fachärzte für Alzheimer sagen.

Kann man sich selbst diagnostizieren? Die „auswegslose Krankheit A.“ ist Alzheimer, und Sachs sagt, er habe „durch die Lektüre einschlägiger Publikationen erkannt,“ dass er Alzheimer habe. Professor Alexander Kurz von der Psychiatrischen Klinik der TU München ist darüber entsetzt: „Niemand kann sich selbst diagnostizieren“, sagt der Alzheimer-Facharzt. „Und schon gar nicht nach Lektüre einzelner Artikel.“ Bei der Diagnose von Alzheimer lägen sogar Fachleute gelegentlich falsch.

Professor Dan Rujescu, sein Kollege von der LMU ergänzt: „Selbstdiagnosen sind gefährlich.“ Es gebe „viele Ursachen für Demenz“, sagt der Leiter der Gedächtnis-Ambulanz an der Nußbaumstraße. „Manche Formen sind sogar „komplett behandelbar“. Es ist nicht einmal sicher, ob der Fotograf und Lebemann wirklich dement war. „Gunter Sachs kann sich getäuscht haben“, sagt Professor Rujescu.

Was hatte Gunter Sachs? Er beklagt „rapide Verschlechterung meines Gedächtnisses“ abnehmenden Sprachschatz und „wachsende Vergesslichkeit“. „Ich kann nicht ausschließen, dass Sachs unter beginnender Demenz litt“, sagt Professor Kurz. Aber Gedächtnisverluste seien keine sicheren Zeichen für Alzheimer: „Es gibt sogar den Begriff der Pseudo-Demenz“, sagt Spezialist Rujescu: „Das ist eine Depression, die sich als Gedächtnisstörung äußert.“ Sachs gehörte in zweifacher Hinsicht einer Suizid-Risiko-Gruppe an, sagt Rujescu: Ältere Männer begehen statistisch häufiger Suizid, „und sein Vater hat sich auch erschossen“. Diesem Vorbild folgen Familienangehörige statistisch häufiger.

Wie kann man Alzheimer feststellen? Ein Facharzt kann nach Überweisung durch den Hausarzt spezielle Tests durchführen. „Ein Leistungstest“, erläutert Rujescu, verbunden mit einer Blutuntersuchung, ergibt ein genaues Bild.“ Nur 55 bis 60 Prozent der Demenzkrankheiten seien Alzheimer: Andere Formen der Demenz seien besser therapierbar, bei manchen sei der Abbau der geistigen Fähigkeiten aufzuhalten.
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curieusement cet article va dans le sens de ce que je pensais...
http://rythmescycleshumains.blogspot.com/2011/05/suicide_08.html
il confirmerait même mes observations de "dépression aux symptômes d'Alzheimer"...
que sont pour moi... certaines formes de "dépressions septennales" chez les personnes d'un certain âge, et âgées...

(Gunter Sachs aurait fait l'erreur de "s'auto-diagnostiquer" comme étant malade d'Alzheimer, alors qu'il ne l'était pas forcément puisque la réalité de la maladie (50 à 60 % des personnes qui en ont les symptômes) ne peut être constatée que moyennent un certain nombre d'examens et d'analyses...)

 
 
et son père...  aussi un suicidé "septennal" par arme à feu :
 
Wikipédia :
Willy Sachs (* 23. Juli 1896 in Schweinfurt; † 19. November 1958 in Oberaudorf) war ein deutscher Industrieller, schwedischer Konsul, SS-Obersturmbannführer und Wehrwirtschaftsführer. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und war Ehrenbürger der Stadt Schweinfurt.
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Die letzten Lebensjahre verbrachte Sachs überwiegend auf dem Gut Rechenau bei Oberaudorf/Inn, wo er sich am 19. November 1958 im Alter von 62 Jahren mit einer Schusswaffe das Leben nahm. Depressionen und die Furcht vor einer Erpressung hatten ihm zugesetzt. Bei der Beerdigung gaben 20.000 Schweinfurter dem „Konsul“ das letzte Geleit.


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sa situation :

19 novembre 1958 (23/07/1896)
Di 16
Lu 17
Ma 18 I(26)
Me 19
Je 20 P(18) E(1)
Ve 21 P(19)
Sa 22

en quelque sorte un suicide "standard" puisque nous trouvons les éléments "suicide" habituels :
- période critique septennale des 62 ans (62 ans et 4 mois)
- veille de jour critique physique P18 et émotionnel E1 deux jours critiques particulièrement importants.

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